Ratgeber

Immobilien-Exposé erstellen: Aufbau, Inhalt & Tipps

Worauf es bei einem professionellen Exposé ankommt — von der richtigen Struktur über Pflichtangaben und verkaufsstarke Fotos bis zur Erstellung per Knopfdruck.

Das Exposé ist die Visitenkarte einer Immobilie. Es entscheidet in wenigen Sekunden darüber, ob sich ein Interessent meldet oder weiterklickt — und es prägt das Bild, das Verkäufer und Vermieter von Ihrer Arbeit gewinnen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie ein Immobilien-Exposé erstellen, das informiert, überzeugt und rechtlich auf der sicheren Seite ist.

Wozu ein gutes Exposé dient

Ein Exposé hat eine doppelte Aufgabe. Es soll vollständig informieren und zugleich Begehrlichkeit wecken. Wer beide Ebenen zusammenbringt, spart sich Rückfragen und filtert die unpassenden Anfragen früh heraus — denn ein klares Exposé spricht genau die Interessenten an, für die das Objekt wirklich infrage kommt.

Gleichzeitig ist das Exposé ein Vertrauensanker. Verkäuferinnen und Vermieter beurteilen die Qualität Ihrer Vermarktung maßgeblich an diesem Dokument. Ein sauber gestaltetes, fehlerfreies Exposé signalisiert Professionalität und macht Folgeaufträge wahrscheinlicher. Der Aufwand, den Sie hier investieren, zahlt also gleich zweifach ein.

Der richtige Aufbau

Ein überzeugendes Exposé folgt einer klaren Dramaturgie: vom ersten emotionalen Eindruck über die harten Fakten bis zum konkreten nächsten Schritt. Diese Bausteine sollten in dieser Reihenfolge enthalten sein:

Wer diesem roten Faden folgt, liefert eine Exposé-Vorlage, die sich auf praktisch jede Objektart übertragen lässt — von der Eigentumswohnung bis zum Zinshaus.

Pflichtangaben

Über die werbliche Wirkung hinaus gibt es Angaben, die in ein Exposé gehören, weil sie rechtlich gefordert sein können oder die Interessenten zwingend benötigen. Zentral ist in Österreich wie in Deutschland der Energieausweis: Bereits in der Vermarktung sind die wesentlichen Kennwerte — insbesondere der Heizwärmebedarf (HWB) — anzugeben. Liegt kein gültiger Energieausweis vor, sollte dieser vor der Bewerbung beschafft werden.

Daneben sorgen korrekte Angaben zu Flächen, Preis, Objektart und Lage für Transparenz und beugen späteren Auseinandersetzungen vor. Als Maklerin oder Makler weisen Sie zusätzlich Ihr Verhältnis zum Auftraggeber sowie die Provision klar aus. Welche Pflichten im konkreten Fall greifen, hängt von Objektart, Bundesland und der jeweils geltenden Rechtslage ab — eine rechtliche Prüfung im Zweifel ist sinnvoll und schützt vor teuren Fehlern.

Fotos & Texte, die verkaufen

Bilder entscheiden über den ersten Klick. Setzen Sie auf Tageslicht, aufgeräumte Räume und eine ruhige Perspektive aus Augenhöhe. Eine durchdachte Reihenfolge — Außenansicht, Wohnbereich, Küche, Schlafzimmer, Bad, Ausblick, Grundriss — führt den Betrachter wie durch einen virtuellen Rundgang. Verzichten Sie auf verzerrende Weitwinkel-Tricks: Wer enttäuscht zur Besichtigung erscheint, kommt selten zum Abschluss.

Beim Text gilt: konkret statt floskelhaft. „Helles Wohnzimmer mit Südbalkon und Blick ins Grüne" wirkt stärker als „traumhafte Lage in begehrter Gegend". Schreiben Sie in kurzen, aktiven Sätzen, benennen Sie echte Vorzüge und benennen Sie auch Einschränkungen ehrlich. Diese Glaubwürdigkeit ist Ihr wichtigstes Verkaufsargument.

Häufige Fehler

Viele Exposés scheitern nicht an fehlenden Informationen, sondern an vermeidbaren Schwächen. Die häufigsten Stolpersteine:

Exposé automatisch erzeugen

Die meiste Arbeit am Exposé entsteht durch manuelles Zusammenkopieren: Daten aus der Maklersoftware, Texte aus dem Textprogramm, Fotos aus dem Ordner — jedes Mal aufs Neue. Dabei liegen die nötigen Informationen längst strukturiert vor. Sind Eckdaten, Beschreibung, Fotos und Energieausweis-Werte einmal sauber erfasst, lässt sich daraus ein druckfertiges Exposé-PDF auf Knopfdruck erzeugen.

Genau so arbeitet das Template von iX immo: Es zieht den Objektbestand über die OpenImmo-Schnittstelle aus Ihrer Maklersoftware und generiert daraus auf Klick ein einheitlich gestaltetes Exposé — inklusive aller Pflichtangaben und sauber eingebundener Bilder. Sie pflegen ein Objekt damit nur noch an einer einzigen Stelle, und jedes Exposé folgt automatisch demselben professionellen Layout. Das spart Zeit, vermeidet Tippfehler und sorgt für einen durchgängig stimmigen Auftritt.

Exposés auf Knopfdruck statt mühsam zusammenkopiert

Das WordPress-Template von iX immo erzeugt druckfertige Exposé-PDFs direkt aus Ihren Objektdaten — gespeist über die OpenImmo-Schnittstelle, betrieben auf EU-Hosting. Setup ab 490 €, danach ab 99 €/Monat, monatlich kündbar.

Häufige Fragen

Welche Pflichtangaben muss ein Exposé enthalten?

In Österreich gehören in jedes Exposé die wesentlichen Kennzahlen aus dem Energieausweis — insbesondere der Heizwärmebedarf (HWB) und der Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE) — sowie eine eindeutige Angabe von Preis, Lage, Flächen und Objektart. Maklerinnen und Makler weisen zudem das Verhältnis zum Auftraggeber und die Provision transparent aus. Welche Angaben im Einzelfall verpflichtend sind, hängt von der Objektart und der aktuellen Rechtslage ab; im Zweifel ist eine rechtliche Prüfung ratsam.

Wie viele Fotos sind sinnvoll?

Als Richtwert haben sich rund acht bis fünfzehn aussagekräftige Aufnahmen bewährt: Außenansicht, jeder Hauptraum, Bad und Küche, ein Blick aus dem Fenster sowie der Grundriss. Wichtiger als die reine Anzahl ist die Qualität — gute Belichtung, aufgeräumte Räume und eine logische Reihenfolge, die einem virtuellen Rundgang folgt. Lieber wenige starke Bilder als viele beliebige.

Kann ich Exposés automatisch erstellen?

Ja. Sind die Objektdaten — Texte, Eckdaten, Fotos und Energieausweis-Werte — einmal strukturiert erfasst, lässt sich daraus ein druckfertiges Exposé-PDF auf Knopfdruck erzeugen. Das iX-immo-Template generiert das Exposé direkt aus dem über die OpenImmo-Schnittstelle gepflegten Objektbestand: einheitliches Layout, alle Pflichtangaben, keine doppelte Pflege.